Zunächst ist die Konstellation denkbar, dass ein Dritter das IAM plant und erstellt, aber ausschließlich das Unternehmen das IAM selbst betreibt (Hosting und Wartung und Pflege). In dieser Gestaltung besteht zwischen dem Unternehmen und dem Dritten ein Vertragsverhältnis, welches auf die Erstellung einer Individualsoftware oder den Erwerb von Standardsoftware gerichtet ist. Sollten beim Betrieb des IAM Fehler auftreten, die Ihren Ursprung in einer fehlerhaften Programmierleistung des Dritten hat, stehen dem Unternehmen grundsätzlich Gewährleistungsansprüche (Nachbesserung, Minderung, Rücktritt oder Schadensersatz) nach dem BGB zu. Welche Ansprüche bestehen, ist eine Frage des Einzelfalls.