In vielen Unternehmen bringen neue Mitarbeiter ihre ersten Tage zum Großteil damit zu, sich die Berechtigungen für Anwendungen und Netzwerkordner zusammenzusuchen. Es gilt, Anträge auszufüllen, diese – vom gerade nicht greifbaren Vorgesetzten – abzeichnen und der IT-Abteilung zukommen zu lassen. Dort müssen dann die jeweils zuständigen Administratoren die Rechte ins Active Directory einpflegen. Produktiv ist der neue Kollege dann meist am dritten Tag. Wo sonst an Kugelschreibern gespart wird, nehmen die Verantwortlichen derart kostspielige Prozesse als unveränderbar hin.

Workflows automatisieren
Doch lassen sich sehr leicht automatische, softwarebasierte Abläufe einführen mit Hilfe eines Identity- und Access Managements. So kann die Aufnahm des Mitarbeiters in die Personalsoftware beispielsweise einen Workflow auslösen, der ihm unverzüglich die Standardrechte inklusive E-Mailaccount zuweist. Welche Berechtigungen ein Nutzer erhält, lässt sich anhand von Rollen weitgehend vorab festlegen. Berechtigungen für Netzwerke oder Dateien lassen sich über elektronische Formulare vom jeweils zuständigen Teamleiter o.ä. per Knopfdruck vergeben. All das kann in einer halben Stunde abgeschlossen sein und die Arbeitskraft des neuen Kollegen steht unverzüglich zur Verfügung. Manuelle Rechtevergaben sind nur noch für heikle Daten oder Anwendungen erforderlich.